Dieser Beitrag ist umgezogen

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11 Antworten zu “Dieser Beitrag ist umgezogen

  1. Eine Methode die ich von Frau Birkenbihl gelernt habe, find ich immer wieder hilfreich gegen diese Beginnangst.

    Man beginnt ein Gespräch auf dem Papier z.B. zwischen Kaffeetasse und Kugelschreiber. Das kann dann vielleicht so aussehen:

    Kaffeetasse: oh Mann, jetzt soll ich zu diesem Thema was schreiben und mir fällt einfach nix ein…

    Kugelschreiber: Um was geht’s denn da überhaupt?

    Kaffeetasse: naja, so um den ganzen Bereich Präsentation und wieso das mit einem Drehbuch viel besser funktioniert.

    Kugelschreiber: Präsentieren mit einem Drehbuch? Wie funktioniert denn das genau?

    Kaffeetasse: das ist ganz einfach, du brauchst nur….

    Und in 99 % der Fälle sind Sie jetzt mitten im Thema 🙂

    Das ganze schriftlich zu machen und nicht im Kopf bringt die Gedanken viel eher zum konzentrierten Fließen.

    Vielleicht hilft’s ja dem einen oder anderen mal so einen Dialog zu bauen. Gern auch zwischen Nasenspitze und Zeigefinger 🙂

    Alexandra

  2. Die Herausforderung für mich ist der allererste Anfang. Wenn ich erst einmal angefangen und nicht mehr verschoben habe, wird alles gut 🙂

    Ich starte fast immer mit einem Brainstorming. Alle Ideen schreibe ich nacheinander auf eine Liste. Meistens nach den ersten fünf oder sieben Gedanken merke ich, wie bestimmte Themen zusammenhängen. Also schiebe ich die Listeneinträge thematisch zusammen, erstelle Unterpunkte.

    Plötzlich fange ich an, die Beziehungen der Punkte zueinander zu beschreiben. Das ergibt die ersten Sätze und Absätze.

    Wenn mir mittendrin ein neuer Gedanke kommt (beim Kaffee, Blick aus dem Fenster …) wird er mit nicht mehr als drei Stichworten sofort niedergeschrieben – entweder ganz am Ende oder irgendwo passend zu einem Überpunkt.

    Und irgendwann habe ich dann eine andere Herausforderung: Mich auf das Wesentliche zu beschränken und prägnant zu schreiben, damit der Text nicht zu lang oder zu ausschweifend wird 🙂

  3. Gegen die Angst vor dem weißen Blatt hilft Lesen, besser: viel und Aktuelles lesen! So habe ich immer eine Nachricht, eine Anekdote oder eine Geschichte, um in ein Thema starten zu können.

    Überhaupt: Geschichten! Zum Beispiel die Geschichte, warum man gerade vor diesem Blatt sitzt, wer einen gebeten hat, etwas zu schreiben, oder warum man keinen Einstieg findet, kann schon ein Einstieg sein.

    Und auf ein kurzes Brainstorming (@Frank Hamm) würde ich auch nie verzichten.
    Gruß, JR

  4. Beruhigt mich schon, dass auch professionelle Schreiber diese Angst haben, vielen Dank!

    OT:
    In aller Regel halte ich wenig von Tippfehlerhinweisen; wenn der Vertipper jedoch eine gewisse Ironie birgt, darf man (hoffentlich) mal drauf hinweisen: „Das kommt meinem Drang nach Perfektion entgehen.“

  5. Ts, ts, ts – das ist aber auch ein blöder Tippfehler. Vielen Dank, ist schon korrigiert.

    Da sieht man mal: Allein wegen solcher möglicher Fehler kann man doch schon Angst haben, irgendetwas zu veröffentlichen, oder? 😉

  6. Die Angst vor dem Tippfehler wird wohl die geringste sein… 😉

  7. Das mit dem einfach Anfangen ist der beste Tipp. Was kann schon passieren? Es sieht ja niemand und am Computer Geschriebenes wird ohnehin überspeichert. Man kommt nach und nach drauf, was man an Info noch braucht und das Finetuning macht man eh zum Schluß.

    Ich erinnere mich noch gut an Deutsch-Schularbeiten, bei denen ich Handlung bzw. Ablauf schon genau im Kopf hatte und mir einfach kein geeigneter Einstieg in Thema oder Geschichte einfallen wollte. Also hab‘ ich einfach mittendrinnen angefangen und den Anfang erst später geschrieben. Hat auch geklappt.

  8. Das Drumherumschreiben ist etwas, was auch mir immer wieder hilft: ich finde nicht den geeigneten Einstieg? Also schreibe ich zum ersten, naheliegenden Begriff, zu dem mir etwas einfällt ein paar Sätze. So entstehen entweder interessante Einführungen zum eigentlichen Thema oder ein Schreibfluss, der einen weiterträgt.
    Sollte dieser einmal unterbrochen sein, kann ich nur Write or Die
    (http://lab.drwicked.com/writeordie.html), empfehlen; diese Software beginnt, je nach eingestelltem Mode bei Schreibunterbrechungen ‚zu nerven‘. (Gefunden auf dieser Website: http://prokrastination.com/)

  9. Noch ein Tipp dazu aus der technischen Ecke, den jeder schonmal gehört und auch wieder vergessen hat:

    Wer seiner Kreativität freien Lauf lässt um etwas aufs Blatt zu bekommen, sollte vor dem Versand an den Kunden daran denken, dass in dem Dokument (z.B. Word) nicht nur die Informationen enthalten sind, die man in der letzten Fassung noch sieht. Unter Umständen sind die einen oder anderen Entwicklungsstadien des Dokuments noch reproduzierbar – was sich mitunter nachteilig auswirken kann.

    Weitere Infos dazu:
    http://www.zendas.de/technik/sicherheit/word/index.html

    Ok, der Profi versendet natürlich prinzipiell keine Word-Dateien, ich weiss. Ausser, wenn es mal ganz schnell gehen muss oder wenn…

    😉

  10. …die Angst vor dem weißen Blatt – ich kenne sie auch so gut. Sie ist wie das Lampenfieber bei Schauspielern. Sie berichten immer wieder darüber, dass das Lampenfieber das ‚Spielfieber‘ und ihren Auftritt lebendig hält.
    Auch ich schätze das wilde Brainstorming zu Beginn, am liebsten gleich in mein Mind-Map Programm im Brainstorming-Modus, weil es sehr schnell geht, ebenso schnell wie die Ideen, die mir einfallen.

    Alexandra Graßler: danke für die Erinnerung an den Birkenbihl-Tipp! (funktioniert super)

    Jochen Robes Tipp mit dem Lesen von Aktuellem finde ich auch toll. So fällt der Einstieg leicht. Und schon ist man im Schreibfluss…

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