Dieser Beitrag ist umgezogen

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8 Antworten zu “Dieser Beitrag ist umgezogen

  1. > Soviel Zeit haben Sie nicht? Dann vergessen Sie das Bloggen am besten. Sofort.

    solche apodiktischen Urteile reizen mich immer zum Widerspruch 😎

    Wenn jemand mit einem Blog im Netz aktiv ist und einfach nur so vor sich hinbosselt, weil’s ihm Spaß macht und ansonsten den lieben Gott einen guten Mann sein lässt: was wäre dagegen zu sagen? Privatim gilt im Netz: erlaubt ist, was gfällt. Statt sich um irgendwelche Erfolgsregeln zu kümmern, sollen die Leute doch einfach erstmal die Dinge tun, die ihnen Spaß machen. Alles andere kommt dann schon von selbst.

    Statt irgendwelche Hürden zu errichten und Ansprüche zu formulieren („schreiben Sie – aber bitte nur Substantielles!“ – gimme a break), an denen Hobby-Blogger aus dem Stand scheitern und es frustriert sein lassen, sollte man imho eher jeden, aber wirklich jeden auf das Lebhafteste dazu ermuntern, das mit dem Internet und den Blogs einfach mal auszuprobieren.

    Bei kommerziellen Auftritten oder Leuten mit schweren Ego-Probleme sieht das natürlich anders aus. 😎

  2. Giesbert: Du hast vollkommen Recht. Sowohl Karl-Heinz als auch ich hätten näher oder deutlicher darauf eingehen sollen, welche Art Blogs gemeint ist.

    Aber im Wesentlichen beschreibt Karl-Heinz ja, wie es gelingen kann, mit einem Blog erfolgreich zu sein und eine hohe Verlinkung zu erreichen.

    Ein Hobby-Blogger ohne Ambitionen würde sich wohl auch nicht in der beschriebenen Weise an einen anderen Blogger wenden -, oder?

  3. Im übrigen stimme ich nicht zu, dass jeder es mit dem Bloggen einfach mal versuchen sollte. Zumindest nicht, bevor er sich genau überlegt hat, welche persönlichen Spuren er damit im Netz hinterlässt. (Ich sage jetzt nicht ‚Online Reputation Management, sonst krieg‘ ich nachher gleich wieder einen drüber.;-)) Wie schon an anderer Stelle gesagt: Das Netz vergißt nichts: https://taeglichfrisch.wordpress.com/2008/06/02/das-web-vergisst-nichts/

  4. Wer Angst vorm Leben hat, sollte das Internet meiden 😎 – und ein Minimum an sozialer Kompetenz ist natürlich auch Voraussetzung.

    Ich bin jetzt seit rund 15 Jahren online aktiv, immer mit meinem Realnamen, jeder, der will, findet auf meiner Homepage sämtliche Kontaktdaten etc. Bislang habe ich damit keine Probleme.

    ich glaube übrigens auch nicht, dass das alberne Abifeten-Foto 20 Jahre später ganze Karrieren zerstören kann. Diese Idee überträgt rezente Verhaltensmuster und Wertvorstellungen, die aus Erfahrungen der analogen Offline-Welt gebildet wurden, einfach mal ein paar Jahre in die Zukunft und vergisst dabei, dass die sich ändernden Erfahrungen auch zu Änderungen der Wertvorstellungen führen werden. Dass diese „peinliche Foto“-Affären aktuell so hochgekocht werden, ist einfach nur ein Zeichen für einen gesellschaftlichen Lernprozess und die mähliche Erweiterung der Medienkompetenz.

    Btw – „das netz vergisst nichts“ – das ist doch schon 10 Jahre alt ;-):

    http://www.damaschke.de/notizen/index.php/das-netz-verliert-nichts/

  5. Toll, wie die Sachen sich im Netz erhalten! 🙂

  6. Ich frage mich gerade, ob ich ein „Kommentar-Spammer“ bin, wirklich substanziell ist das ja meist nicht, was ich von mir gebe – und die Welt der Online-Information bringe ich auf diese Weise vermutlich nicht gesamthaft auf den nächsten Qualitäts-Level.

    Zu der Blog-Diskussion kann man sicher sagen, dass sich das Bild ähnelt zu anderen Technologien, die auf einmal einer breiten Masse zugänglich werden.

    Synthesizer, Desktop Publishing und Digitalkameras fallen mir spontan ein.

    Nur weil es „geht“, heisst das nicht, dass jeder Dilettant damit spontan und ohne grosse Mühe erfolgreich ist. Auf der anderen Seite versuchen die „Profis“ aber, ihre Felle zu retten und machen Stimmung gegen alle, die das Thema weniger ernst nehmen – auch wenn es engagierte Amateure sind, die offen sind und vielleicht neue kreative Ideen ohne den Ballast des ach so hohen Anspruchs einfach umsetzen.

    Die Menge an Müll steigt als Nebeneffekt natürlich auch an.

  7. Nein, bist du natürlich nicht. 🙂 Was ja schon der Rest deines Beitrags beweist.

    Von mir aus kann jeder machen, was er will. Er soll sich halt bloß hinterher nicht beschweren. 😉 In diesem Sinne war wohl auch die Aussage von Karl-Heinz („Soviel Zeit haben Sie nicht? Dann vergessen Sie das Bloggen am besten. Sofort.“) gemeint: dass eben erfolgreiches, ausgerichtetes Bloggen innerhalb eines Kommunikations-Mixes nur unter bestimmten Voraussetzungen Sinn macht.

    Sowohl Karl-Heinz als auch ich beziehen uns ja so gut wie immer auf den professionellen Bereich. Hobby-Blogger sind nicht unsere Zielgruppe – wenn sie dennoch von dem profitieren, was wir schreiben: umso besser.

    Ich habe auch überhaupt nichts gegen den kreativen Einsatz neuer Medien. Ich habe auch eine Digitalkamera und experimentiere damit herum. Ich veröffentliche die Bilder sogar hier im Blog. Aber ich würde nie auf die Idee kommen, für Kunden zu fotografieren. Da verweise ich immer auf Fotografen.

    Das Gleiche mit Gestaltung: Ich verstehe zu viel von Design, als dass ich es je selbst versuchen würde – jedenfalls nie professionell. Aber ich habe auch schon tolle Entwürfe von begabten Laien gesehen (und schlechte Entwürfe von Profis).

  8. @Giesbert Damaschke: Sie haben vollkommen Recht, wenn Sie schreiben, dass das Bloggen Spass machen soll. Na klar! Aber Spass und Erfolg schließen einander wirklich nicht aus.

    Und darum ging es mir vorgestern bei meinem Blogposting: Linkbettelei um der reinen Backlinks willen verleidet anderen den Spass am Bloggen und ist obendrein ein Mißerfolgskonzept.

    Mit bloggenden Grüßen
    Karl-Heinz

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