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12. Juni 2008 · 8 Kommentare
Kategorien: Kunden und Akquisition
Mit Tag(s) versehen: Agenturen, Angebot, Auftrag, Auftraggeber, Kampagne, Kunden, Pitch
8 Antworten bis hierher ↓
Susi // 12. Juni 2008 um 23:28
Ehrlich gesagt bin ich noch nie irgendwo angetanzt, wenn ich noch keinen Auftrag hatte. Ich komm dann immer erst zur ersten Besprechung.
Aber das grundsätzliche Problem ist natürlich bekannt.
Kerstin Hoffmann // 13. Juni 2008 um 13:13
Du bekommst von einem Neukunden, der dich noch gar nicht persönlich kennt, einen großen Etat, ohne dass du einmal dort warst?
Susanna Künzl // 15. Juni 2008 um 16:47
Das hängt alles wirklich am Einzelfall und am Bauchgefühl *bäh*. Manchmal reist man zum Vorgespräch an, weil schon das für das Angebot unerläßlich ist. Manchmal ist nach einem kurzen Telefonat und einem Verweis auf die Referenzen alles in trockenen Tüchern. Es hängt auch stark vom Kommunikationsverhalten des Kunden ab. Nicht alle, die eine Website betreiben, sind mit dem Internet als Kanal wirklich gut Freund. Und manchmal braucht es eben ein persönliches Gespräch, um die Kundenbeziehung entstehen zu lassen.
Auf der anderen Seite wird wirklich gnadenlos auf die geldwerte Zeit des Anbieters zugegriffen, ohne dass ein Auftrag daraus wird. Ich lehne deshalb grundsätzlich Pitchen ab, wenn es keine Aufwandsentschädigung gibt. Aber hier wie überall sollte man erst mal gut zuhören, bevor man sich über die Qualität der Anfrage klar wird. Wie gesagt – das Bauchgefühl nie ausschalten, das gibt manchmal den besten Hinweis.
Susi // 16. Juni 2008 um 17:33
Hi Kerstin,
ja.
Ich lege meine Referenzen vor, wir telefonieren, mach ein Angebot – und dann heißt es hü oder hott.
Bei Deutz musste ich mal vorher vorbeikommen und mich vom Vorstand begucken lassen. Aber sonst … nö.
Susanne Ackstaller // 16. Juni 2008 um 17:34
‘tschuldigung, beim Uniklinikum Aachen war es auch so! Aber die Regel ist das nicht.
Kerstin Hoffmann // 16. Juni 2008 um 18:12
Naja, klar, oft ist das auch so. Aber bei größeren Etats oder wenn die Aufträge auf eine längere, intensive Zusammenarbeit angelegt sind, kommt es eben bei mir doch öfter vor, dass sie mich erst kennenlernen wollen. Vielleicht liegt das einfach an der Art der Arbeiten, die wir jeweils anbieten?
Susanne Ackstaller // 16. Juni 2008 um 18:22
Das mag gut sein. PR biete ich ja nicht, nur IR – von daher weiß ich nicht, wie es anders wäre.
(PS: Alle Comments wieder vollständig versammelt.
)
Réka // 17. Juni 2008 um 6:59
Unsere Firma beschäftigt sich mit Software-Entwicklung. Wenn der Kunde eine ausführliche Spezifikation gibt, kann ein Angebot in 1-1,5 Stunden fertig sein. Meistens ist das aber nicht der Fall, da der Kunde selbst nicht genau weiß, was er braucht. Dann beginnen wir mit einer Konsultation (1,5-2 Stunden plus Fahren), und stellen ein Angebot zusammen (1,5-2 Stunden).
Es kommt manchmal vor, dass der Auftraggeber um weitere Konsultationen und detaillierteres Angebot bittet (besonders wenn es sich um eine größere Anwendung handelt). Das machen wir nur wenn das Projekt wirklich interessant zu sein scheint.